Auersthal / Ausbildungsprüfung Atemschutz

Nach intensiver Vorbereitung traten am 28. April 2018, 13 Kameraden der Feuerwehr Auersthal und acht Kameraden der Feuerwehr Groß-Schweinbarth vor die strengen Augen des Prüferteams unter der Leitung von BM Wolfgang Rappl zur Ausbildungsprüfung Atemschutz an.

Die Teilnehmer mussten ihr Können in den vier Disziplinen Ausrüsten, Personensuche, Hindernisstrecke sowie Geräteversorgung unter Beweis stellen. Die engen Zeitvorgaben erfordern eine intensive Vorbereitung durch die Teilnehmer und bewirken, dass auch im Ernstfall unter Stress jeder Handgriff sitzt.

Erstmals absolvierten FT Gerhard Felber und OFM Martin Vogl die Ausbildungsprüfung Atemschutz in der Stufe Bronze. Auch FT Andreas Kowatsch, LM Klaus Möstl, OFM Florian Schuster, HFM Johannes Marchart sowie LM Werner Hofer stellten sich der Herausforderung in der Stufe Silber. Besonders stolz sind wir auf die ersten sechs Kameraden die sich der Stufe Gold gestellt haben, dazu zählen ABI Peter Würrer, HBI Wolfgang Matzner, OFM Johannes Reithofer, LM Martin Glasl, BM Michael Möstl und OLM Christian Kaiser. Alle Teilnehmer bestanden die Ausbildungsprüfung mit Bravour.

Erstmals in der Geschichte der Feuerwehr Auersthal halten mit ABI Peter Würrer und HBI Wolfgang Matzner Mitglieder mit dieser 12. und letzten Prüfung je 4x die Höchststufe Gold: Ausbildungsprüfung Atemschutz Gold, Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz Gold, Ausbildungsprüfung Löscheinsatz Gold und das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold.

Bezirkskommandant Stellvertreter BR Robert Jobst überzeugte sich ebenfalls von den Leistungen und gratulierten allen Teilnehmern zur bestandenen Ausbildungsprüfung.

Herzliche Gratulation nochmals an alle Teilnehmer!

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Grenzüberschreitende Schadstoffübung in Hohenau an der March

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Am Samstag den 14. April fand in Hohenau an der March eine großangelegte Schadstoffübung statt. an der neben dem Schadstoffzug des Bezirkes auch Feuerwehren

An der Großübung waren Schadstoffzüge aus der Slowakei, der Tschechischen Republik und dem Bezirk Gänserndorf beteiligt.

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Nach der Begrüßung durch Bezirksfeuerwehrkommandant Georg Schicker und einer kurzen Vorstellung der Übungsbeobachter und der Delegation aus beiden Nachbarländern, erfolgte um 09:00 Uhr die Alarmierung der FF-Hohenau zu einem Schadstoffeinsatz auf dem Gelände neben dem Sportplatz.

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Einsatzleiter Philipp Kuril, Kommandant der FF-Hohenau, erkundete nach dem Eintreffen die Lage und ließ die Menschenrettung zweier Personen aus dem Gefahrenbereich durchführen. Weiters wurden die Schadstoffeinheiten aus dem Bezirk sowie den Nachbarländern nachalarmiert. Neben der Einsatzleitstelle Hohenau wurde ein Einsatzleitfahrzeug aus der Slowakei in Stellung gebracht, welches von Vertretern der einzelnen Schadstoffzüge besetzt wurde.

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Die Übung wurde in drei Einsatzabschnitte aufgeteilt:

Eine Kollision von zwei Schadstoff-Transportern und einem PKW-Kombi, die 2 Transporter sind mit verschiedenen gefährlichen Stoffen beladen, bei beiden Transportern treten Schadstoffe aus, es gibt verletzte in diesem Bereich. Die Menschenrettung wird hier durch die Feuerwehr Hohenau durchgeführt und es werden die Schadstoffzüge alarmiert. Die Schadstoffzüge finden in diesem Bereich auch Behälter mit radioaktivem Material vor, die Spezialisten der tschechischen Einheiten überprüfen die Behälter und setzen in diesem Bereich Strahlenmessgeräte ein.

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Bei einem LKW tritt Schadstoff aus, es müssen die Behälter abgedichtet werden, das ausgeflossene Medium muss gebunden und aufgefangen werden um eine Ausbreitung zu verhindern. Die slowakischen Einheiten führen Messungen durch um das Produkt zu verifizieren.

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Bei einem Traktor mit Anhänger tritt Flüssigkeit von der Ladefläche aus. Auf der Ladefläche befinden sich mehrere undichte Behälter mit gefährlichen Stoffen. Der Schadstoffzug aus dem Bezirk Gänserndorf musste das Medium auffangen, die Behälter abdichten und Messungen durchführen.

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Es wurden zwei Dekontaminationsplätze errichtet um Ausrüstung und Schutzanzüge zu reinigen.

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Die gemeinsame, grenzüberschreitende Übung fand bei allen Beteiligten großen Anklang. Zahlreiche Übungsbeobachter, wie Mag. Andrea Perschl von der Wasserbauabteilung der NÖ Landesregierung, Stefan Loibl von der BH, Abteilungsinspektor Leo Tous vom BMI, Bürgermeister Robert Freitag, sowie Funktionäre des Bezirkes und der Abschnitte überzeugten sich vom Können der Schadstoffzüge aus dem In- und Ausland. Aus der Tschechei Oberst Ing. Mojmir Richtr, aus der Slowakei Major Ing. Juraj Klatik sowie zahlreiche Übungsbeobachter aus Politik und Feuerwehrwesen beider Länder.

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Bei der Übungsbesprechung im Feuerwehrhaus von Hohenau an der March betonte Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Georg Schicker die hervorragende Zusammenarbeit aller Teilnehmer und bedankte sich bei dem Organisator BSBSD Viktor Böhm und bei der Feuerwehr Hohenau unter der Führung von HBI Philipp Kuril für die Ausarbeitung und Durchführung der Übung.

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Da im Ernstfall die Schadstoffe nicht vor "Grenzen" halt machen, ist es wichtig auch für länderübergreifende Szenarien gewappnet zu sein und das gelingt nur durch gemeinsame Übungen und gemeinsames Handeln.

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Richtig Funken will gelernt sein …

… und im Ernstfall kann es in der Einsatzleitung doch sehr stressig werden.

Deshalb wird das Ausbildungsmodul "Arbeiten in der Einsatzleitung" angeboten und in den Bezirken durchgeführt.

Am 07.04.2018 wurde dieses Modul für den Bezirk Gänserndorf in Hohenau an der March abgehalten.

Modulleiter Georg Falmbigl, sowie BSB Peter Kraus konnten insgesamt 33 Azubis aus allen Teilen des Bezirkes begrüßen. Am Vormittag findet der Theorieteil statt, der von 4 Ausbildern vorgetragen wird. Den Teilnehmern werden die Funkordnung und -technik, der Aufbau des Warn- und Alarmsystems, die Aufgaben des Funkers in der Einsatzleitung sowie der Lotsendienst nahe gebracht.

Am Nachmittag geht es dann ab 13:00 Uhr hinaus zu den Fahrzeugen, wo Sprechübungen durchgeführt werden, hier kommen weitere 5 Ausbilder zum Einsatz, um in Kleingruppen arbeiten zu können. Auch Bezirksfeuerwehrkommandant Georg Schicker stattete den zukünftigen "Funkern" einen Besuch ab und überzeugte sich von der guten Arbeit des Ausbildungsteams.

Bericht/Fotos: OBI Thomas Geiter

Engelhartstetten / Wissenstest 2018

239 Feuerwehrjugendmitglieder haben am 08. April 2018 am Wissenstest in Engelhartstetten teilgenommen.

Beim Wissenstestspiel haben 59 Jugendliche in Bronze und 18 in Silber teilgenommen.

Beim Wissenstest konnten 78 Teilnehmer Bronze, 42 Teilnehmer Silber und 31 Teilnehmer Gold erreichen. 11 Jugendliche legten die Prüfung für Gold bereits zum 2. Mal ab.

Das Wissenstestspiel für die unter 12-Jährigen wurde in mehrere Stationen in den Disziplinen Bronze und Silber organisiert. Auf 7 Stationen mussten die über-12 jährigen ihr Wissen in den Disziplinen Bronze, Silber, Gold, Doppelgold unter Beweis stellen.

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Beim Wissenstest müssen die Knoten praxisgerecht angefertigt werden und nicht nur mit zwei losen Leinenenden vorgezeigt werden. Ebenso die realistische Löschübung mit Feuerlöschern beim Brandsimulator oder die praxisorientierte Einsatzübung der Teilnehmer welche zum zweiten Mal den Wissenstest in Gold ausführen.

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Mit dem Feuerlöscher ihr praktisches Können beim Brandsimulator zu zeigen war für die Teilnehmer in Gold eine Herausforderung

Die Teilnehmer in Doppelgold führten die Rettung von Personen aus einem verunfallten PKW durch und sicherten die Einsatzstelle ab, diese Kids arbeiten bereits selbständig und werden demnächst in den aktiven Feuerwehrdienst überstellt.

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Die Prüfungen wurden in den letzten Jahren praxisorientierter. So müssen die Jugendlichen beim Wissenstestspiel z.B. nicht nur die Gefahrenzeichen (ätzend, giftig, usw.) erkennen, sondern auch die Flaschen aus dem Haushalt mit diesen Gefahrenzeichen erkennen.

Das Niveau war durch die gute Vorbereitung, welche ca. 2 – 3 Monate dauert, sehr hoch. Das alle Teilnehmer die Prüfung bestanden haben, liegt vor allem daran, dass sie von den Jugendbetreuern gut vorbereitet wurden und auch selbst viel geübt haben.

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Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Georg Schicker konnte die Ehrengäste Abg. NÖ Landtag BGM Rene Lobner, Bgm. Josef Reiter, Ortsvorsteherin Susanna Aberham, Bgm. Robert Meißl und Bgm. Roman Sigmund sowie aus den Abschnittsfeuerwehrkommanden BR Alfred Kraus, ABI Christopher Ebm, VI Christian Danis, BR Reinhard Schuller, ABI Alfred Horak, BFR Eduard Kammerer und VR Roman Jöchlinger begrüssen und bedankte sich bei den Teilnehmern, den Jugendbetreuern und bei BSB Feuerwehrjugend Peter Holy für die hervorragende Organisation und Durchführung des Bewerbes.

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Fotos: BSB Gerhard Hotzy, V Alexander Koch

 

 

 

 

KHD + UA6 Brandeinsatzübung im Abschnitt Zistersdorf

In Groß Inzersdorf stand am 06.04.2018 eine große Brandeinsatzübung auf dem Programm, an der sowohl der Unterabschnitt 6 als auch der KHD Zug des Abschnittes Zistersdorf teilnahmen.

Angenommen wurde, dass ein Putenmastbetrieb in Gr. Inzersdorf in Flammen stand. Da es sehr schlecht um eine ausreichende Wasserversorgung im Ernstfall bei dem abgelegenen Objekt steht, mussten zwei Versorgungsleitungen gelegt werden, wobei auch von einem Brunnen angesaugt wurde. Der erste Löschangriff wurde vom HLF2 Gr. Inzersdorf vorgenommen, um die Tiere in der Halle nicht zu verängstigen, wurde das Löschwasser auf einer Wiese aufgebracht. Die Feuerwehr Blumenthal pumpte Wasser von einem zweiten, etwas weiter entfernten Brunnen, in den Brunnen, von dem die Feuerwehren des UA6 das HLF2 speisten. Die Feuerwehren des KHD Zuges bauten eine zweite Versorgungsleitung auf, Wasserentnahmestelle war ein Hydrant, etwa einen Kilometer vom "Brandobjekt" entfernt. Diese Versorgungsleitung speiste dann das TLF der FF-Hohenau, die ebenfalls zur Brandbekämpfung vorrückte.

Innerhalb einer halben Stunde konnte die Versorgungsleitung aufgebaut und befüllt werden, in der Zwischenzeit wurde auf das Wasser der Tanklöschfahrzeuge zurückgegriffen. Nach über einer Stunde konnte schließlich "Brand aus" gegeben werden, zahlreiche Schläuche galt es danach im Anschluss zu rollen...

Einsatzleiter Roman Höss von der FF-Gr. Inzersdorf, sowie Weigl Florian, KHD-Zugskommandant, zeigten sich mit dem Übungsergebnis zufrieden.

An der Übung nahmen auch zahlreiche Übungsbeobachter teil, darunter Abschnittskommandant Stellvertreter Johann Kindl, UA Kommandant Robert Buchriegler, UA Kommandant Karl Mihalovics, KHD Bereitschaftskommandant Klaus Klöbel und viele andere. Lobende Worte von Seiten der Gemeinde gab es auch durch Vizebürgermeister Helmut Lehner, der sich vom Können der Feuerwehren beeindruckt zeigte. Die bestens vorbereitete und ausgearbeitete Übung endete nach der Übungsbesprechung mit einer bestens vorbereiteten und zubereiteten Verpflegung durch die FF-Gr. Inzersdorf. Auch dafür einen großen Dank!

Fotos

Bericht/Fotos: OBI Thomas Geiter