Modul Arbeiten in der Einsatzleitung

Das Modul Arbeiten in der Einsatzleitung wurde am 29. September 2018 im Feuerwehrhaus Leopoldsdorf im Marchfelde durchgeführt.

Nach der Eröffnung des Lehrganges durch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Georg Schicker konnte Modulleiter BSB Peter Kraus dazu 40 Teilnehmer begrüßen und gemeinsam mit seinen Ausbildern im richtigen Umgang mit dem Funkgerät bzw. das Arbeiten in der Einsatzleitung schulen.

Am Vormittag stand der theoretische Teil auf dem Stundenplan und am Nachmittag konnten die Teilnehmer ihr bereits erlangtes Wissen bei den Sprechübungen, welche bewertet wurden, anwenden.

Zum Abschluss des Modules konnte BR Alfred Kraus, welcher der zuständige Funktionär im Bezirksfeuerwehrkommando ist, die weiße Fahne hissen und allen Teilnehmern zur erfolgreichen Absolvierung gratulieren.

Des Weiteren bedankte er sich bei Modulleiter BSB Peter Kraus und seinen Ausbildern, welche ihre Freizeit für die Ausbildung der Mitglieder zur Verfügung stellen.

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28 neue Atemschutzgeräteträger

Modulleiter BSB Peter Kellner konnte 28 Auszubildende zum Atemschutzgeräteträgerlehrgang, welcher von 20. bis 22. September 2018 im Feuerwehrhaus Gänserndorf durchgeführt wurde, begrüßen.

Das Modul beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil, wo unter anderem auf die Gefahren im Atemschutzeinsatz und der richtige Umgang mit dem Atemschutzgerät bzw. die Vorgangsweise bei Atemschutzeinsätzen gelehrt wurde.

Bei der anschließenden Erfolgskontrolle und bei der abschließenden praktischen Übung konnten alle Teilnehmer das Erlernte anwenden.

Modulleiter BSB Peter Kellner konnte abschließend den erfolgreichen Abschluss des Modules verkünden und die weiße Fahne hissen.

Beim Lehrgangsabschluss beglückwünschte BSB Peter Kellner die Teilnehmer und fügte hinzu, dass alle Atemschutzgeräteträger wieder wohlbehalten von den diversen Atemschutzeinsätzen heimkehren sollen.

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Wasserdienst-Übungstag

Am 15. September 2018 wurde ein Wasserübungstag auf der Donau im Bereich Orth/Donau und Mannsdorf durchgeführt.

Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Georg konnte zu der von OBI Markus Unger (FF Mannsdorf, ASB WD AFK Groß-Enzersdorf) und BI Christian Böchzelt (FF Angern, BSB WD) ausgearbeiteten Übung zahlreiche Übungsteilnehmer aus dem Bezirk Gänserndorf begrüßen.

Weiters konnte er Frau Mag. Andrea Perschl vom Amt der NÖ LReg., Abt. Wasser und seitens des österreichischen Bundesheeres Obstlt. Klaus Adler willkommen heißen, ebenso DI Stefan Scheuringer von der ViaDonau und Bezirkshauptmann wHR Dr. Martin Steinhauser.

Zu Beginn des Übungstages wurde im Feuerwehrhaus Orth die Wasserdienstalarmierungsgruppe vorgestellt. Hierzu wurden Blaulicht-SMS Schleifen für Zillenfahrer, Bootsmänner und Schiffführer angelegt, um im Bedarfsfall weitere Wasserdienstmitglieder alarmieren zu können, die nicht aus Feuerwehren von Wasserdienstfahrzeugen kommen.

Anschließend stellte OBI Klaus Klöbel den gemeinsamen Donaualarmplan für die Bezirke Gänserndorf und Bruck/Leitha vor. Speziell eingegangen wurde hier auf die Alarmstufen des Schadstoffeinsatzes, da hier besondere gesetzliche Regelungen und Abläufe zu beachten sind. Ebenso wurde das Kartenmaterial, welches von der viaDonau ausgearbeitet wurde, präsentiert.

Im Anschluss daran, ging es zur Donau, wo ein Stationsbetrieb aufgebaut wurde.

Bei dieser Übung wurde das Augenmerk auf die richtige und effektive Handhabe der Arbeitsboote gelegt und unter anderem ein Löschangriff mit dem A-Boot-8 der FF Mannsdorf geübt.

Mit den zwei A-Boot-2 der Feuerwehren Orth/Donau und Marchegg wurde unter anderem die Leistung der an Bord befindlichen Anker-Seilwinden auf ihre Zugkraft getestet.

Eine weitere Übungsannahme war, ausgehend vom Bootsunglück vor 14 Tagen, die Bergung eines Bootes auf der Donau.

Hier zeigte sich, dass man ein verunfalltes (gekenntertes) Boot mittels dem Einsatz eines Greifzuges in seine ursprüngliche Lage verbringen kann. Ebenso wurde mittels Hebekissen eine Plette angehoben.

Auf der Lände in Mannsdorf wurde ein Zillenglied aus mehreren Zillen geschnürt und eine Tragkraftspritze darauf in Stellung gebracht.

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FEIGE AKTION!
Probstdorf/Orth -/-Sowas gibt´s doch nicht - oder!? - 19.09.2018

Bereits im März mussten wir im Feuerwehrabschnitt Groß-Enzersdorf feststellen, dass gemeine Diebe nicht mal vor der Ausrüstung der Feuerwehr halt machen. Von einem in Probstdorf stationierten Feuerwehrrettungsboot - dass im Hafen Orth liegt - wurde der Motor gestohlen.

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Weiters kommt dabei in uns die Frage auf: sind sich diese kriminellen Personen der möglichen Tragweite ihrer Tat bewusst? – vermutlich nicht!

Leider sind wir am heutigen Tag erneut Opfer einer solchen Tat geworden. Man kann es fast nicht glauben, aber der neue Motor dieses Feuerwehrrettungsbootes (FRB) wurde erneut von Dieben entwendet! Noch dazu wurde das Boot vom Liegeplatz entfernt und trieb unkontrolliert im Seitenarm der Donau.

Wir als Feuerwehr sind rund um die Uhr ein Garant dafür, im Einsatzfall jedermann rasch und effektiv Hilfe leisten zu können. Ob zu Land oder zu Wasser.
Der Diebstahl dieses Motors fügt uns nicht nur enormen finanziellen Schaden zu, sondern schränkt uns auch in unserer Handlungsfähigkeit ein. „Trotz dieses Vorfalles ist aber die Einsatzbereitschaft gegeben", versichert Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Markus Roskopf.

Die Boote des Wasserdienstes liegen stets einsatzbereit im Wasser um rasch eingesetzt werden zu können. Wie man sicherlich schon oft gehört oder gelesen hat, zählt bei unseren Einsätzen oft jede Sekunde! Zuletzt bei dem tragischen Bootsunfall bei Hainburg vor einigen Wochen.

Leider muss man nach diesen Taten darüber nachdenken, wie man in Zukunft solche Vorfälle verhindern kann. Dies erfordert möglicherweise eine Maßnahme, die auf Kosten einer raschen Einsatzbereitschaft geht.

Vielleicht kann man auch als „Motordieb" einmal darüber nachdenken, welche Folgen so eine Tat haben kann?

Einfach zum Nachdenken!

Bericht/Foto: AFK Groß Enzersdorf

Bad Deutsch-Altenburg: Am Dienstag, dem 11. September 2018 fand in Kurzentrum Ludgwigstorff in Bad Deutsch-Altenburg das zweite slowakisch-österreichische Bürgermeistertreffen im Rahmen von baum2020 statt. Das „Bratislava Umland Management 2020“ (baum2020) ist eine Plattform, um den Austausch der Stadt Bratislava mit ihrem österreichischen Umland zu vertiefen. Wie schon das 1. Bürgermeistertreffen im April in der Slowakei war auch dieses 2. Treffen in Niederösterreich gut besucht: 15 BürgermeisterInnen und Vizebürgermeister aus den grenznahen Stadtteilen von Bratislava und aus den niederösterreichischen und burgenländischen Umlandgemeinden nahmen teil. Highlight des Vernetzungstreffen war sicherlich die gemeinsame Bootsfahrt auf Donau und March, bei der die Teilnehmer mehr über die Aufgabengebiete der Feuerwehren im grenzüberschreitenden Katastropheneinsatz erfahren konnten.

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(c) baum2020

Das SK-AT Bürgermeister-Treffen wurde von Franz Pennauer, dem Bürgermeister der Marktgemeinde Bad Deutsch-Altenburg eröffnet. Aus dem Marchfeld waren die Bürgermeister von Eckartsau, Engelhartstetten und Lassee vor Ort. Der Bezirk Bruck war durch die Gemeinden Bad Deutsch-Altenburg, Berg, Hainburg a. d. Donau, Hundsheim, Petronell-Carnuntum und Wolfsthal vertreten. Aus dem Burgenland nahmen die Bürgermeister von Deutsch Jahrndorf und Kittsee teil. Weiters waren auch Ingrid Konrad - die Chefarchitektin der Stadt Bratislava, sowie Ilse Wollansky – die Leiterin der Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik im Land Niederösterreich - anwesend.

Hauptprogrammpunkt am Vormittag war ein Bericht des Projektteams von baum2020 über die erzielten Fortschritte in den letzten sechs Monaten. Ziel des Projektes baum2020 ist es, Lösungen für bestimmte grenzüberschreitende Herausforderungen in den Gemeinden voranzutreiben – in den Bereichen Mobilität, Raumplanung & Umwelt. Für rund ein Dutzend grenzüberschreitende Herausforderungen konnten bereits Rechercheergebnisse, bisherige Aktivitäten und Vorschläge für nächste Schritte präsentiert werden. Marek Dinka und Christian Berger vom baum2020-Projektteam berichteten auch über die fünf Arbeitsgruppentreffen die bereits stattgefunden haben. Jedes dieser Treffen diente zur Diskussion und Lösung einer ausgewählten grenzüberschreitenden Herausforderung. Ganz konkret hat baum2020 in den letzten 6 Monaten zum Beispiel erfolgreich bei der Suche nach passenden Kooperationspartnern für eine grenzüberschreitende Initiative mit dem Titel „Clean Mobility“ beigetragen.

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(c) baum2020

Weiters berichtete noch Friedrich Eisenbock, der Direktor des Kurzentrums Ludwigstorff, über sein Unternehmen, welches nur 20km westlich von Bratislava gelegen ist und mit seinen rund 100 Mitarbeitern (ca. ein Viertel davon aus der Slowakei) auch ein wichtiger Leitbetrieb für das österreichische Umland von Bratislava ist.

Bootsfahrt auf Donau und March: Im zweiten Teil der Veranstaltung stand die Grenzlage der Flüsse Donau und March im Mittelpunkt. Georg Schicker, Kommandant der Bezirksfeuerwehr Gänserndorf lieferte den Teilnehmern interessante Einblicke in die Thematik der Grenzgewässer: im Rahmen einer Bootsfahrt auf Feuerwehrbooten entlang der Staatsgrenze auf der Donau und der March erfuhren die Bürgermeister mehr über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Feuerwehren mit der Slowakei und über grenzüberschreitende Herausforderungen im Hochwasserschutz.