AFKDO Gänserndorf  / Kommandantentagung 

Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Reinhard SCHULLER konnte bei der Kommandantentagung des Feuerwehrabschnittes Gänserndorf im Gasthaus Szerb in Schönkirchen-Reyersdorf 25
Wehren des Abschnittes begrüßen.
Besonders begrüßte er den Bürgermeister der
Marktgemeinde Schönkirchen-Reyersdorf Peter HOFINGER, BFKDT OBR Ing. Georg
SCHICKER, BFKDTSTV BR Robert Jobst, LDVBFKDO VR Engelbert HERNEY, AFKDTSTV
ABI Peter WÜRRER, LDVAFKDO VI Roman JÖCHLINGER und LDVAFKDOSTV OV Franz KELLNER
sowie alle Unterabschnittskommandanten und
Abschnittssachbearbeiter.

Seitens der Ehrendienstgrade konnten ELFR Heinz
SCHWABL, EBR Heinrich KOLLER und EHV Franz KELLNER sen. begrüßt
werden.

Die Abschnittssachbearbeiter berichteten aus ihrem zuständigen
Sachgebiet und über die geplanten Vorhaben für 2013. VI Roman JÖCHLINGER
berichtete über FDISK und Einsatzverrechnung. Ebenfalls gab er eine Vorschau auf
die Verwalterfortbildung 2013. ABI Peter WÜRRER referierte über die
Ausbildungsprüfungen, der Abschnittsatemschutzübung, der Ausbildung in den
Feuerwehren und über die Anschaffung von Kohlenmonoxid-Warngeräten. BR Reinhard
SCHULLER teilte in seinem Bericht mit, dass per 31.12.2012 insgesamt 1.160
Einsätze durchgeführt wurden, davon 109 Brandeinsätze, 157
Brandsicherheitswachen, 83 Fehlalarmierungen und 811 Technische Einsätze. Bei
diesen Einsätzen leisteten 8.638 Mitglieder, 13.117 Einsatzstunden. Insgesamt
stehen im Abschnitt Gänserndorf 1.644 Mitglieder im Feuerwehrdienst, davon 1.312
Aktive, 85 Feuerwehrjugend und 247 Reservisten.

Weiters referierte BR
Schuller über den bevorstehenden Bezirks- und Landeswasserdienstleistungsbewerb
2013 in Marchegg, die Vergabe des Abschnittsfeuerwehrbewerbes 2015 an die FF
Strasshof und über die bevorstehenden
Inspektionsübungen.

Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Ing. Georg Schicker
stand Rede & Antwort zu aktuellen Themen des Feuerwehrdienstes und bedankte
sich bei allen Kameraden des Abschnittes für die sehr gute Zusammenarbeit mit
dem Bezirksfeuerwehrkommando.

Bürgermeister Peter Hofinger bedankte sich
beim Abschnittsfeuerwehrkommando Gänserndorf und der FF Schönkirchen-Reyersdorf
under Kommandant HBI Franz Felber für die Abhaltung des
Abschnittsfeuerwehrbewerbes- und -tages im Juni 2012 und für das Engagement der
Feuerwehren für die Sicherheit der Bevölkerung der Gemeinden im Bezirk
Gänserndorf.

AFKDO Gänserndorf

NÖLFV / Hepatitis-Impfungen werden nun endlich bezahlt
 
Kaum noch jemand glaubte an den Erfolg, jetzt ist der Durchbruch gelungen. Nach jahrelangen Verhandlungen, konnte nun Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta die Gratis-Hepatitis-Impfung durchsetzen. „Eine Lösung, die nur mit tatkräftiger und freiwilliger Hilfe vom Land NÖ, der Sozialversicherung und der Hypo NÖ möglich wurde. Ich danke allen Partnern für diese außergewöhnliche Unterstützung“, freut sich Landesbranddirektor Buchta.

Landesfeuerwehrkommandant Buchta sprach von einem „wichtigen Schritt für die Feuerwehr, dass die Kosten für die Impfung nun zur Gänze übernommen werden. Vorbeugung sei ein ganz wichtiger Faktor, wir müssen unsere Mitglieder so schützen, dass sie alle Aufgaben erfüllen können“.

NÖLFV

EDV Schulung für den Bezirksführungsstab

 

Am 03. Dezember 2012 fand im Feuerwehrhaus Gänserndorf eine Schulung für Mitarbeiter des Bezirksführungsstabes statt.

 

 

Das spezielle EDV-Programm „Ruatti.4C“ wird künftig bei Großereignissen zum Einsatz kommen und die Stabsarbeit unterstützen sowie den nötigen Überblick schaffen. Bei Übungen und Großveranstaltungen hat sich das Programm bestens bewährt. Ruati.4C ist ein elektronisches Stabs- und Führungssystem. 2010 wurde das EDV-Programm erstmals beim NÖ Landesfeuerwehrverband eingeführt. Nach der Umsetzungsphase, Evaluierung und Anpassung folgte nun die Schulung für die Mitarbeiter des Bezirksführungsstabes im Bezirk Gänserndorf. Die Aufgabenerfüllung reicht von der Erhebung des Gesamtlagebildes über die Koordination der Feuerwehrkräfte und der Entgegennahme von Aufträgen bis hin zur Erstellung von Lageberichten und Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit. Hinter R.4C verbirgt sich ein einheitliches, dem heutigen Stand entsprechendes und zukunftsorientiertes System.

 

 

Dieseldiebstahl endete mit Feuerwehreinsatz.

 

Ein LKW Lenker hielt am Sonntag, den 09. Dezember 2012 gegen 13.15 Uhr bei seinem am Abstellplatz abgestellten LKW Nachschau. Dabei stellte er fest, dass eine große Menge Diesel ausgelaufen war. In der Nacht dürfte eine Dieselleitung für das Abzapfen von Diesel runtergerissen worden sein. Die frechen Diebe hatten 2 LKW´s angezapft.

 

Um 13.30 Uhr wurde die FF Lassee zu einem Schadstoffeinsatz alarmiert. Diese rückte mit 2 Fahrzeugen und 7 Mitgliedern zum Einsatzort aus. Sofort wurde der ausgeflossene Diesel eingefasst und gebunden. Weiters arbeitete die Einsatzleitung hervorragend mit der Polizei Lassee, dem Bürgermeister der Marktgemeinde Lassee DI Karl Grammanitsch, der BH Gänserndorf Mag. Mantler und dem technischen Gewässerschutz Hr. Friesenbichler zusammen. Durch deren Freigabe wurde das Erdreich durch die Fa. Reinbold abgetragen und fachgerecht entsorgt. Gegen 16.00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

CARESS@danube - Connecting all Rescue and Support Services on the Danube

Das Bezirksfeuerwehrkommando Gänserndorf wurde zur Teilnahme an einem
EU-Projekt unter der Führung des slowakischen Innenministers mit den
slowakischen Feuerwehren, 144 Notruf Niederösterreich, und der VIA-DONAU
eingeladen. Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Georg Schicker sammelte
bereits erste Eindrücke bei einem Treffen in Bratislava.



Die Themen sind, die Sicherheit auf der Wasserstraße Donau sowie Teilen der March
im Hinblick auf die Schifffahrt und den Gewässerschutz. Ziel ist es, einen
gemeinsamen Alarmplan unter Mitwirkung und Verlinkung aller Beteiligten zu
erstellen der den Austausch von Informationen, Anforderungen von
Einsatzkräften zur gegenseitigen Hilfe sowie gemeinsame Ausbildungen und
Übungen zum Inhalt hat.

Idee

Die Donau verbindet Wien mit Bratislava und hat für die gesamte österreichisch-slowakische Grenzregion große Bedeutung. Sie dient nicht nur als Handelsroute, sondern belebt auch den Tourismus. Ausflüge mit dem Schiff erfreuen sich besonders im Sommer großer Beliebtheit und die geographische Nähe der beiden Hauptstädte ermöglicht einen reibungslosen Transport innerhalb kürzester Zeit. Aufgrund der starken Frequentierung und des hohen Stellenwerts für den grenzüberschreitenden Wirtschaftsraum ist die Sicherheit auf der Donau für alle Benützerinnen und Benützer oberstes Gebot. Jedoch sind die Rechte und Pflichten des Staates und der einzelnen Parteien in Bezug auf die Wasserstraße vom Gesetz her nur unzureichend geregelt. Derzeit besteht lediglich ein grenzüberschreitendes Abkommen zur Amtshilfe bei Katastrophen. Woran es mangelt ist, eine gesetzliche Regelung, die die Notfallhilfe oder die Rettung von Schiffen beschreibt.

 

Projekt

Damit Notfälle effektiver behandelt werden können, muss eine aktive Kooperation zwischen den Notfall-Hilfsorganisationen und den für die Sicherheit und den Transport auf der Donau verantwortlichen Gesellschaften geschaffen werden. Dabei genießt die Ausarbeitung einer neuen Strategie für den koordinierten Einsatz von Hilfskräften bei Naturkatastrophen und Krisensituationen und die Ausbildung und das Training der Rettungsmannschaften oberste Priorität. Durch die Einrichtung einer technischen Plattform mit entsprechenden Schnittstellen soll das Notfallmanagement effektiver gestaltet werden. Zur Überprüfung, ob die neu entwickelte Strategie auch in Krisensituationen tatsächlich umgesetzt werden kann, wird eine gemeinsame Übung absolviert. Mithilfe dieser soll nicht nur die Qualität und Effektivität der Arbeit erhöht, sondern auch der Zusammenhalt innerhalb des Teams gestärkt werden.