Landesschibewerb der Feuerwehrjugend

Am Samstag, den 23. Februar fand in Annaberg der 11. Landesschibewerb der Feuerwehrjugend statt, an dem 322 Schi- und SnowboardfahrerInnen aus ganz Niederösterreich teilgenommen haben. Die Feuerwehren Engelhartstetten, Fuchsenbigl und Spannberg, die heuer den Bezirk Gänserndorf vertreten haben, starteten mit dem Autobus bei tiefwinterlichen Verhältnissen, Schneefall und rutschigen Straßen die Fahrt. Bei diesen Bedingungen musste man mit einer Absage rechnen, zu diesem Zeitpunkt konnte keiner ahnen, dass der Bewerb bei sonnigem Wetter und idealen Schneebedingungen stattfinden wird. Die Wertung erfolgte bezirksweise, getrennt für Schifahrer und Snowboarder in je zwei Altersklassen.

Altersklasse 1 Schi                                             Altersklasse 2 Schi                             Altersklasse 2 Snowboard

Plank Kilian, FF Fuchsenbigl                  Westermayr David, FF Spannberg                Krenn Mathias, FF Spannberg

Habitzl, Adrian, FF Spannberg               Gazso Natalie, FF Fuchsenbigl                      Schmidt Tobias, FF Spannberg

                                                         Bruckner Leonie, FF Spannberg                   Zöhrer Lisa, FF Fuchsenbigl

                                                          Zavrel Philipp, FF Engelhartstetten              Zöhrer Philipp, FF Fuchsenbigl

Die ersten jeder Wertung erhielten Medaillen, alle Teilnehmer Urkunden. Die Feuerwehrjugend unseres Bezirkes zeigte eindrucksvoll, dass sie für alle Herausforderungen, auch in ungewohnter Umgebung, gut vorbereitet ist und dabei noch riesigen Spaß hat.

 

 

 

NÖ Landesfeuerwehrschule feierte 80-jähriges Jubiläum

LH Pröll: „Qualifikation, auf die sich die Bevölkerung verlassen kann"

Die niederösterreichische Landesfeuerwehrschule in Tulln feierte am Freitag, 22. Februar, ihr 80-jähriges Jubiläum.

Das Feuerwehrwesen in Niederösterreich zeichne sich aus durch eine „Qualifikation, auf die sich die Bevölkerung verlassen kann", stellte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge des Festaktes fest. „Hier stimmt die Professionalität, und die wird hier in Tulln gelehrt, sowohl in der Theorie als auch in der praktischen Ausbildung", betonte der Landeshauptmann.

Zum Jubiläum wurde der Landesfeuerwehrschule ein von den Künstlern Franz Berndl und Hermann Kampf gestaltetes Kreuz überreicht. Dieses Kreuz solle ein Symbol für den Segen Gottes sein, aber auch dafür, „dass wir nicht vergessen sollten, das auch die Menschlichkeit eine entsprechende Rolle spielt", betonte Pröll: „Denn noch so gute Technik ersetzt nicht den Menschen, der diese Technik bedienen kann." In der Feuerwehrschule sei jener Geist zu Hause, der „hier an die jungen Kameraden weiter gegeben wird und der die Qualität unseres Feuerwehrwesens bestimmt", so der Landeshauptmann.

„Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren sind Tag für Tag für die Sicherheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher da", sagte der für das Feuerwehrwesen zuständige Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Als weitere Gesprächspartner der Moderatorin Birgit Perl sprachen KR Josef Buchta (Ehrenpräsident des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes), Armin Blutsch (Vizepräsident des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes) und Schulleiter Ing. Franz Schuster über die Geschichte und die Bedeutung der Landesfeuerwehrschule.

Josef Buchta, Landesfeuerwehrkommandant i. R., wurde zum Ehren-Landesfeuerwehrkommandanten ernannt und bekam das „Große Verdienstkreuz am Band" überreicht. Ausgezeichnet wurde im Zuge des Festaktes auch der Bedienstete der Feuerwehrschule Georg Keinrath, der am 7. Februar dieses Jahres zusammen mit seinem Kollegen Josef Kugler einem 87-jährigen nach einem Verkehrsunfall das Leben retten konnte.

Die Geschichte der niederösterreichischen Landesfeuerwehrschule begann im Jahr 1933 in Wiener Neustadt in den Räumen einer alten Schuhfabrik. 1950 erfolgte der Umzug in das ehemalige Minoritenkloster in Tulln. In der Albrechtsgasse 36 war man untergebracht, bis 1957 der Neubau in der Nußallee bezogen wurde. 2006 wurde schließlich in der Langenlebarner Straße die neue NÖ Landesfeuerwehrschule als modernste Feuerwehrschule Europas eröffnet. Sie ist Teil eines Sicherheitszentrums, das auch NÖ Landesfeuerwehrkommando, NÖ Zivilschutzverband, die Landeswarnzentrale, die Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz der NÖ Landesregierung und die Landesstelle für Brandverhütung beherbergt. Von den Ausbildnern der Landesfeuerwehrschule werden jährlich rund 16.000 Lehrgangsteilnehmer am Schulstandort in Tulln und weitere 7.500 Lehrgangsteilnehmer in den Bezirken betreut. 

zur NÖ Landesfeuerwehrschule

Festakt anlässlich der Inbetriebnahme des Hochwasserschutzes an der March

Der Hochwasserschutz entlang der March hat nach siebenjähriger Bauzeit seine volle Funktionstüchtigkeit erreicht. Auf einer Länge von ca. 60 km sind nun rund 18.000 Menschen aus zehn Gemeinden vor einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt. Die Sanierung der Dämme wurde aus den Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) mit Unterstützung des Landes Niederösterreich finanziert und von via donau umgesetzt.

Alle Feuerwehrkommandanten des Bezirkes sind zur feierlichen Inbetriebnahme des Hochwasserschutzes eingeladen, die Einladungen erfolgen schriftlich und persönlich:

Wo: Bernsteinhalle Dürnkrut, Paul Ferstel-Str. 5, 2263 Dürnkrut

Wann: Samstag, 16. Februar 2013, 10:30 Uhr

Adjustierung für den Festakt: Dienstbekleidung blau/grün mit Bluse oder Blouson

Dürnkrut / Eröffnung der Marchhochwasserschutzanlage

Eines der größten Hochwasserschutzprojekte Europas, die Hochwasserschutzanlage an der March, wurde am Samstag den 16. Februar 2013 von Infrastrukturministerin Doris Bures feierlich eröffnet. Gemeinsam mit Landeshauptmann Erwin Pröll, den Bürgermeistern Herbert Bauch (Dürnkrut), Robert Meißl (Angern) und Vizebürgermeister Reinhard Schwab (Weiden) sowie dem Geschäftsführer der via donau Hans-Peter Hasenbichler, Dr. Gerhard Gürtlich, DI Dr. Leo Grill (BMVIT), vHR DI Ludwig Lutz, Mag. Andrea Perschl (Amt d. NÖ Landesregierung), LAbg. Mag. Karin Renner und Abg. z. NR Rudolph Plessl, der Bevölkerung der Anrainergemeinden, LBD Josef Buchta, OBR Georg Schicker, den Feuerwehrkommanden des Bezirkes, wurde die Fertigstellung des 68 Kilometer langen Schutzdammes gefeiert.

„Hochwasserkatastrophen können Existenzen und das Lebenswerk ganzer Generationen vernichten. Mit rund 125 Mio. Euro schützen wir mehr als 18.000 Bürgerinnen und Bürger in zehn Anrainergemeinden an der March vor dramatischen Hochwasserfolgen.“ Doris Bures

„Der Marchhochwasserschutz ist ein Meilenstein für mehr Sicherheit der Bevölkerung. Ein modernes Prognosesystem ermöglicht eine frühzeitige Warnung und Katastrophenschutzpläne garantieren ein rasches Handeln aller Einsatzkräfte. Damit ist ein optimaler Betrieb der Schutzanlagen gewährleistet.“ Erwin Pröll

Foto: via donau

Die Infrastrukturministerin unterschrieb im Rahmen der Eröffnung des ausgebauten Hochwasserschutzes an der March mit Landeshauptmann Erwin Pröll den Bund-Länder-Vertrag.

 

OBR Georg Schicker bedankte sich bei LBD Josef Buchta, der gerade heute seinen 65. Geburtstag feierte, für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre. Gerade hier in Dürnkrut hat alles begonnen, Buchta und Schicker mussten kurz nach ihrem Amtsantritt 2006 gleich eine der größten Katastrophen gemeinsam bewältigen. LBD Buchta führte seine letzte Amtshandlung als Landesfeuerwehrkommandant durch und verlieh einige Auszeichnungen:

 

 

Hans-Peter Hasenbichler (via donau)
Verdienstkreuz des NÖ Landesfeuerwehrverbandes

 

DI Stefan Scheuringer (via donau)
Verdienstzeichen 1. Klasse Gold des NÖ Landesfeuerwehrverbandes

 

Hofrat DI Ludwig Lutz (Amt der NÖ Landesregierung)
Verdienstkreuz des NÖ Landesfeuerwehrverbandes

Am 5. Februar 2013 konnte Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Georg Schicker, gemeinsam mit einigen Funktionären und Mitarbeitern des Bezirksführungsstabes, Bezirkshauptmann Dr. Martin Steinhauser und Bezirkshauptmannstellvertreter Mag. Wolfgang Merkatz im Feuerwehrhaus Gänserndorf begrüßen.

Nach einer Vorstellungsrunde wurden Dr. Steinhauser und Mag. Merkatz durch das Feuerwehrhaus geführt. BR Leopold Brandstetter und OBI Johann Winter erläuterten, während der Führung, die Arbeit des Bezirksführungsstabes von der Hochwasserkatastrophe 2006.

Erkenntnisse von damals würden heute von Nutzen sein und auch der Einsatz der neuen Software für Stabsarbeit RUATTI 4C, welche HBI Manfred Neubauer vorstellte, verschaffen den Mitarbeitern den nötigen Überblick.

OBR Schicker übergab Dr. Steinhauser und Mag. Merkatz speziell angefertigte Dienstbekleidung als Zeichen für eine künftig gute Zusammenarbeit seitens des BFKDO Gänserndorf. Dr. Steinhauser bedankte sich und legt ebenfalls großen Wert auf gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren.